Stiftung Juliusspital Würzburg
Juliuspromenade 19
Deutschland
 
Stiftung Juliusspital Würzburg
Das Krankenhaus des Juliusspitals mit 342 Betten, akademisches Lehrkrankenhaus der Universität und seit alters her ein bedeutendes Krankenhaus im Stadtgebiet von Würzburg, umfaßt die Fachdisziplinen Allgemein- und Unfallchirurgie, Gastroenterologie/Rheumatologie, Kardiologie, Neurologie, Urologie, Anästhesiologie und Radiologie, sowie ein modern ausgestattetes Zentrallabor. Das Wohlergehen unserer Patienten liegt uns am Herzen. In modern eingerichteten Zimmern werden sie von bestens geschulten Ärzten und Pflegepersonal nach
modernsten Methoden behandelt und betreut. Im neu erbauten und 1995 bezogenen Gebäude an der Koellikerstraße sind sämtliche Funktionseinheiten des Krankenhauses – Operationssäle, Intensivstationen, Radiologie mit Computertomographie, Endoskopie und Linksherzkathetermeßplatz, jeweils mit modernster Ausstattung – sowie vier Bettenstationen untergebracht. Die Apotheke des Juliusspitals versorgt seit über 300 Jahren das Krankenhaus mit Arzneimitteln und versorgt auch eine Reihe anderer Krankenhäuser in Würzburg seit 1982 von hier aus mit Medizin. In den Räumen der Apotheke befindet sich eine herrliche, noch vollständig erhaltene und kunsthistorisch äußerst interessante Rokoko-Offizin. 
 
Die Berufsfachschule für Krankenpflege des Juliusspitals verfügt über 80 Ausbildungsplätze. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier eine fundierte Ausbildung in einem zukunftsträchtigen und interessanten Beruf.  
 
Das Seniorenstift, einst Hauptzweck der fürstbischöflichen Stiftung, bietet heute etwa 170 Mitbürgern einen geborgenen Lebensabend in 150 Pflegeplätzen und einem Bereich für betreutes Wohnen. Für gut ausgebildeten Nachwuchs auf diesem Gebiet – auch über den eigenen Bedarf hinaus – sorgt dieBerufsfachschule für Altenpflege des Juliusspitals. 
 
Der Stifter hat weit vorausschauend erkannt, dass sein Werk nur dann langfristig fortbestehen könne, wenn es über eine dauerhafte und gesunde wirtschaftliche Grundlage verfüge. Diese gab er ihm durch die Ausstattung mit Weinbergen, Feldern und Wäldern. Dass die Stiftung Juliusspital bis heute ihre Aufgaben erfüllen kann, verdankt sie neben dem Weinbau auch ihrem landwirtschaftlichen Besitz mit den Betriebsstellen Gut Seligenstadt, Rotkreuzhof, Jobsthaler Hof und Domherrnmühle mit rund 1 050 ha Nutzfläche. Dort werden hauptsächlich Zuckerrüben, Raps, Sonnenblumen und Getreide angebaut. Von großer Bedeutung ist die Erzeugung von Saatgut. 
 
Auf der Ebene oberhalb Würzburgs, im Norden der Weinbergslage Würzburger Stein, liegen die Felder des Rotkreuzhofes.  
 
Der Jobsthaler Hof, am östlichen Rand des Gramschatzer Waldes gelegen, ist ein Beispiel dafür, wie in einem historisch gewachsenen Baubestand ein mit maschinellen Hilfsmitteln gut ausgestatteter Gutshof vorbildlich wirtschaften kann.
 
Wie ein kleines Dorf mit mächtigen Scheunen und Wohnhäusern liegt das größte juliusspitälische Gut Seligenstadt auf der fränkischen Hochebene zwischen Würzburg und Volkach. 
 
Erträge für den Stiftungszweck erhält die Stiftung auch aus ihrem etwa 3 345 ha umfassenden Waldbesitz. In der Landschaft am Übergang von Rhön und Spessart, zwischen Gemünden am Main und Hammelburg in den romantischen Tälern von fränkischer Saale und Schondra, erstrecken sich die Forsten der Stiftung, die noch viele alte Eichenbestände aufweisen. Betriebsleitung und Revierleitung liegen in eigener Verantwortung der Stiftung Juliusspital. 
 
Das Weingut verdankt die bekannte Qualität seiner Bocksbeutelweine unter anderem der Güte seiner Weinbergslagen. Diese setzen sich überwiegend aus den besten Lagen Frankens zusammen. Mit 177 ha Betriebsfläche gehört das Weingut Juliusspital zu den größten und renommiertesten deutschen Weingütern.
 
Nur das Juliusspital kultiviert Reben in allen fünf Spitzenlagen Frankens im Würzburger Stein, Randersackerer Pfülben, Iphöfer Julius-Echter-Berg, Rödelseer Küchenmeister und Escherndorfer Lump. Auch die zahlreichen übrigen Weinberge werden nicht weniger hoch geschätzt.